Hindernislauf

ja, wir leben noch und lassen uns auch nicht unterkriegen. Der Winter hat Franken fest im Griff und es wird höchste Zeit sich mal wieder um einen neuen Eintrag zu kümmern. Über den November kann ich nicht so viel schreiben, da ich den in Tasmanien verbracht habe. Also gibt es zur Abwechslung mal paar Urlaubsbilder statt Baustellenbilder 🙂

Henry auf Du und Du mit einem Padmeleon

Henry auf Du und Du mit einem Padmeleon

Einfach nur genießen

Einfach nur genießen

Russel Falls

Russel Falls

Im Mount Field Nationalpark

Im Mount Field Nationalpark

Auf dem Weg zum Frenchmans Cap

Auf dem Weg zum Frenchmans Cap

Aber Wolfgang, Micha und Reinhold waren in meiner Abwesenheit ja nicht untätig. So wurde im Flur im Obergeschoss der komplette Putz abgeklopft (Katja will ja was zu verputzen haben wenn sie wieder kommt 😉 ), der Heuboden wurde endlich komplett geschlossen, sprich es wurden noch mal etliche Quadratmeter an Holzbrettern verlegt und vernagelt, das nächste Zimmer von Micha und Reinhold wurde fertig verputzt (inzwischen ist auch Zimmer Nummer 3 fertig und der Boden hat seinen ersten Schliff) und im Esszimmer wurde endlich ein Holzboden verlegt. Ich hatte mich ja schon langsam daran gewöhnt wie es aussieht aber ein Holzboden ist definitiv tausendmal schöner als ein rauher, unebener Betonboden :-).

Da im Flur nunmal der Putz schon ab war konnte man auch gleich Nägel mit Köpfen machen und den Fußbodenbelag endgültig entfernen um sich den Zustand der alten Dielen genauer anzuschauen. Auf die Dielen waren Pressspanplatten genagelt und darauf eine Art Klebefolie. Nachdem wir die Platten entfernt hatten wurde uns auch klar warum man sie auf die Dielen gelegt hatte. Einige hatten einfach das zeitliche gesegnet.
Da erstmal Weihnachten und Silvester vor der Tür standen haben wir die Pressspanplatten wieder auf die Bretter gelegt (nicht das doch noch einer mit dem Fuß durchbricht) und für Anfang Januar neue Dielen bestellt. Zuerst mussten wir aber noch ein neues Stromkabel für das Deckenlicht im Erdgeschoss in der Eingangshalle verlegen. Wir können ja schlecht quer durch das Rosettengewölbe einen Schlitz ziehen. Zumindest würden wir dann vermutlich ziemlich Ärger mit dem Denkmalschutz bekommen. Aber neue Kabel mussten auch sein, die alten möchte man wirklich nicht mehr benutzen bzw. war auch nicht mehr möglich.
Also haben wir die ersten Dielenbretter im Flur entfernt um herauszufinden ob wir von oben an das alte Kabel kommen und ein neues durchfädeln können. Leider findet sich der Eingangsbereich nicht direkt unter dem Flur sondern unter dem angrenzenden Zimmer. Zum Glück war ich ja schon in einigen Höhlen und bin Todesmutig (:-)) zwischen Gewölbedecke und Fußboden gerobbt während Wolfgang von unten das neue Kabel durchgefädelt hat. Muss ich jetzt nicht unbedingt nochmal machen aber das Kabel ist ja jetzt auch dort wo es hingehört.

Alte Erinnerungen wurden wach :-)

Alte Erinnerungen wurden wach 🙂

In den nächsten Tag waren wir wieder zu viert und haben die restlichen alten Dielen entfernt. In zwei Nächten mussten wir ein bisschen aufpassen wo wir hintreten, denn zwischenzeitlich war es ein wahrer Hindernislauf. Aber alles in allem haben wir den neuen Boden schneller verlegt als einer von uns gedacht hätte. Und schon nach 3 Tagen war der Spuck vorbei und man kann wieder normal laufen, diesmal auch garantiert ohne Einbruchgefahr. Während Reinhold und Micha ihr nächstes Zimmer fertig verputzt haben, haben wir begonnen einen Teil vom Flur zu verputzen. sieht jetzt richtig edel aus mit dem dunklen Putz und den hellen Türen.

vorher

vorher

die ersten Dielen fehlen

die ersten Dielen fehlen

Hindernislauf :-)

Hindernislauf 🙂

der neue Boden

der neue Boden

fertig ;-)

fertig 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im alten Stall bzw. in der zukünftigen Käserei haben wir angefangen zu entkernen: Der alte Putz muss runter (sofern überhaupt noch vorhanden), die ehemaligen Abtrennungen für die Stallbuchten müssen raus und der Boden muss komplett entfernt werden. Hier werden wir mehr oder weniger alles von Grund auf neu aufbauen müssen, da alles abwischbar und leicht zu reinigen sein muss. Ebenso muss Wasser, Abwasser und die Elektrik neu verlegt werden. Hier wartet noch eine ganze Menge Arbeit auf uns in den nächsten Wochen und Monaten.

Abrissarbeiten

Abrissarbeiten

da brauchts ordentliches Werkzeug :-)

da brauchts ordentliches Werkzeug 🙂

Die Ziegen haben das weiße Zeugs das vom Himmel kam anfangs sehr skeptisch beäugt, inzwischen toben sie aber draußen im Schnee und die Kälte scheint ihnen bisher nichts auszumachen. Sie haben ein richtig schönes kuscheliges Winterfell bekommen.

traumhafter Winter

traumhafter Winter

die Ziegen stört es nicht

die Ziegen stört es nicht

Vielleicht doch ein bisschen kalt??  :-)

Vielleicht doch ein bisschen kalt?? 🙂

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