Freunde!!!

Der letzte Eintrag ist schon etwas her und ich weiß gar nicht was inzwischen alles passiert ist. Aber eines wissen wir ganz sicher, ohne die Hilfe von Freunden würden wir es nicht schaffen! Das hat sich insbesondere in den letzten 2 Wochen gezeigt.

Inzwischen wurden die letzten Bretter im Heuboden verlegt und man kann gefahrlos wieder überall langlaufen. Die alten Bretter haben wir aussortiert und was nicht mehr zu gebrauchen ist wird nach und nach zu Brennholz verarbeitet. Da ich momentan an den Wochenenden eine Sanitäter-Ausbildung beim Roten Kreuz mache hat uns Dirk tatkräftig unterstützt.

nach und nach fällt der Putz

nach und nach fällt der Putz

Den letzten Putz haben wir vor einigen Tagen auch noch entfernt, so das nun nur noch ein Zimmer fehlt und wir nun anfangen können die Zimmer neu zu verputzen. Zwischen dem zukünftigen Bad im 1. OG und dem geplantem Büro war noch ein offener Durchgang den wir mit alten Balken, Eichenstaken und Lehm verschlossen haben. Mit Lehm lässt sich wirklich super arbeiten. Und wir haben gleich wieder etwas von dem alten Material das wir an anderer Stelle herausgerissen hatten verwendet.

Ein Durchgang wird geschlossen

Ein Durchgang wird geschlossen

Gefängnis? :-)

Gefängnis? 🙂

fast zu

fast zu

Da wir wussten das wir über Ostern und darüber hinaus Besuch bekommen, haben wir geplant weiter Stampflehmwände fertig zu stellen. Diesmal waren es „nur“ 5,4 kbm Leichtstampflehm :-). Zu siebt hat sich die Arbeit aber fast wie von alleine gemacht. In wenigen Tagen war der Lehm im Obergeschoss und vier weitere Zimmer sind dort nun fertig gedämmt. Jetzt muss alles nur noch trocknen und da es ja jetzt endlich Frühling wird geht es hoffentlich etwas schneller.

mit Freunden stampft es sich gleich viel leichter

mit Freunden stampft es sich gleich viel leichter

Während Micha, Reinhold und Wolfgang sich um die Verlegung der weiteren Elektrik in den fertig gedämmten Wänden gekümmert haben (schlitzen, Kabel und Dosen verlegen, alles wieder zu lehmen) haben Veronika und ich Müll eingesammelt. Eigentlich wollten Wolfgang und ich vor einiger Zeit nur einige Scherben in der Wiese einsammeln, schließlich wollen wir ja nicht jeden Abend den Ziegen die Scherben aus den Hufen ziehen. Schnell hat sich aber herausgestellt das es sich nicht nur um ein paar Scherben handelt sondern scheinbar Teile des Hangs mit Müll aufgeschüttet wurden. Also haben Veronika und ich an einem anderen Tag weiter gesammelt. Es ist unglaublich was wir alles ausgegraben und gefunden haben. Nachdem wir einen Motorradreifen gefunden haben hat noch jemand einen Scherz gemacht, vielleicht finden wir noch ein halbes Motorrad… ja wir haben jede Menge Einzelteile gefunden und vermutlich könnte man daraus wieder eines zusammen bauen. 2 Sitzbänke, Lampen, Reifen, Gabel aber auch jede Menge anderer Müll wie alte Schuhe, Stiefel, Flaschen, Scherben, Blisterpackungen, Tuben, Schaufel, Rechen, Mistgabel,…. und jede Menge Knochen.
Irgendwann haben wir aufgegeben und haben nur noch das eingesammelt was man oberflächlich sieht sonst müssten wir wohl eher mit einem Bagger anrücken und den obersten halben Meter abgraben 🙁

schöne neue Welt  :-(

schöne neue Welt 🙁

archäologische Ausgrabungen

archäologische Ausgrabungen

Da wir zu Zeit einen Holzspalter vom Nachbarn ausgeliehen haben haben wir die trockenen Tage ausgenutzt um fleißig Holz zu spalten und uns einen schönen Vorrat anzulegen. Allerdings ist vielleicht gerade mal ein Drittel der Arbeit erledigt 🙂 Da wartet schon noch einiges auf uns.  Aber bis zum nächsten Winter dauert es ja hoffentlich noch….

Wie lange das wohl reicht?

Wie lange das wohl reicht?

…. obwohl…

… 1. April, 6 Uhr morgens, mein Blick geht nach draussen zur Linde die ich schön von meinem Bett aus sehe. Ein leiser Aufschrei lässt Wolfgang aufblicken… über 5 cm Neuschnee, und das ohne jede Vorwarnung. Das war ein schlechter Aprilscherz. Ausgerechnet heute wollten wir ein großes Feuer machen und die ganzen Äste die von den letzten Fällarbeiten noch herumliegen verbrennen. Nun ja, wir haben erstmal abgewartet. Dem Schnee konnte man förmlich beim schmelzen zugucken und spätestens ab 15 Uhr kam uns das ganze wie ein böser Traum vor. Inzwischen hatten wir mit dem Feuer angefangen, die Sonne schien, strahlend blauer Himmel und so warm das wir nur noch mit Pulli herumgelaufen sind.
Da wir nicht den großen Haufen, der sich über die letzten 1,5 Jahre angesammelt hat, auf einmal verbrennen wollten (hätte vermutlich ohne Benzin auch gar nicht funktioniert) hatten wir reichlich zu tun um permanent Äste von A nach B zu schaffen und das Feuer in Gang zu halten.

wir fangen klein an

wir fangen klein an

und legen dann permanent nach

und legen dann permanent nach

ob der Haufen auch mal kleiner wird?

ob der Haufen auch mal kleiner wird?

Einige andere Haufen waren weiter weg und so wollten wir diese mit dem Hänger holen. Hier hat sich die Auswirkung des Schnees dann aber schnell gezeigt. Nach der zweiten Fahrt mit dem Geländewagen ging fast nichts mehr.Der Boden war dermaßen aufgeweicht das selbst mit Allrad kein vorwärts kommen mehr möglich war und sich das bisschen Profil was die Reifen noch haben sich komplett zugesetzt hatte. Nachdem wir 4 mal den Hänger abgehängt und das Auto mit vereinten Kräften durch anschieben wieder befreit hatten, hat es gereicht. Das letzte bisschen Holz und Äste haben wir zu Fuß geholt und abends um 19 Uhr waren wir alle fix und fertig.

Zigarettenpäusschen...

Zigarettenpäusschen…

... und Bier-Päusschen :-)

… und Bier-Päusschen 🙂

Ein wunderschöner Abschluss von diesem anstrengenden und aufregenden Tag waren ein leckeres Abendessen, das eine oder andere Bier und die Bilder die Veronika mit Hilfe einer Mistgabel in die Glut gemalt hat, das ganze unter einem schönen Sternenhimmel. Manchmal braucht man einfach nicht mehr.

Funkenspiel

Funkenspiel

Glühendes Herz

Glühendes Herz

Bilder entstehen wie von Zauberhand

Bilder entstehen wie von Zauberhand

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